25. November 2017: Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Hallo ihr Lieben,

ich wurde von einer Bloggerin gebeten, mein Buch in einem Beitrag für den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen in ihrer Gruppe vorzustellen. Und da dies so ein wichtiges Thema ist, das mir sehr am Herzen liegt, würde ich diesen Beitrag gerne auch mit euch teilen.

Ich muss zugeben, dass ich mich sehr geehrt fühle, zu dieser tollen Aktion in der Gruppe beitragen zu dürfen. Und gleichzeitig bereitet es mir ein wenig Bauchschmerzen. Eigentlich will ich einen solchen Tag, der ein so wichtiges Thema ins Rampenlicht stellt, nicht für Werbung für mein Buch verwenden. Das ist der Grund, weshalb dieser Post etwas „anders“ ausfällt als eine normale Buchvorstellung. Ich habe den Link zu meinem Buch eingefügt und würde mich natürlich freuen, wenn die/der ein oder andere mal reinschaut, aber ich möchte das Augenmerk auf etwas Anderes lenken:

Auf meine Intentionen.

Als ich begann, meinen Roman zu schreiben, war mein einziges Ziel, die Geschichte in meinem Kopf endlich zu Papier zu bringen. Ich habe nicht darüber nachgedacht, ob ich mit meinem Roman irgendwelche Tabus breche. Um ehrlich zu sein ist mir dies erst nach der Veröffentlichung aufgefallen, als viele Leute mich darauf angesprochen haben, wie toll sie es finden, dass ich dieses „Tabuthema“ in einen Fantasy-Roman eingebaut habe.

Und mir ist bewusst geworden, wie wenig das geschieht und wie viele Menschen aber genau das brauchen. Einen „normalen“ Umgang mit diesem schwierigen Thema. Eine Protagonistin, in der sie sich selbst wiederfinden. Eine Heldin, die eine schreckliche Vergangenheit hat, die sie zwar prägt, die aber nicht ausmacht, wer sie als Person ist.

Denn auch wenn man Schreckliches erlebt hat, bleibt man doch sein eigener Mensch und die Taten eines anderen definieren niemals wer wir sind.

Als Teil meiner Recherche habe ich mit vielen Betroffenen gesprochen und ich war überwältigt von der Bereitschaft, mit mir über dieses schwierige Thema zu sprechen. Ich habe so viele persönliche Geschichten gehört, von so vielen Schicksalen erfahren, dass ich manchmal weinend vor meinem Laptop gesessen habe. Ich war gerührt von dem Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde und absolut ehrfürchtig vor all den starken Menschen, die ihre persönlichen Erlebnisse mit mir geteilt haben.

Ich wollte ein Buch schreiben, das unterhält. Aber ich wollte gleichzeitig ein Tabu brechen und über ein Thema sprechen, das leider viel zu oft totgeschwiegen wird.

Falls ihr also Interesse an einem Paranormal Romance Roman habt, der unter anderem das Tabuthema des sexuellen Missbrauchs aufgreift, dann schaut euch doch mein Debüt „Machtlos (Ebby Scarborough Buch 1)“ an.

LG und ein wunderschönes Wochenende